Was wäre wenn…

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Als kleines Kind wollte ich früher immer ganz viel Geld haben, damit ich ein großes Haus bauen kann in dem alle Freunde und Verwandten wohnen können.
So müsste sich keiner mehr Sorgen und Gedanken um Miete oder ähnliches mehr machen. Hinter diesem großen Haus sollte es eine riesige Wildanlage geben, wo arten-geschützte Tiere leben können, damit ihr Art nicht ausstirbt. Meine größte Befürchtung war dabei, dass sich vielleicht nicht alle Tiere vertragen könnten.
Etwas später kam mir dann der Gedanke, dass die Idee, mit dem großen Haus, vielleicht nicht die beste ist. Was wäre denn, wenn sich nicht alle vertragen oder, wenn nicht alle zusammen wohnen wollen. Deswegen habe ich dann beschlossen mehrere kleine Häuser, auf meinem Gedankengrundstück, zu errichten, damit auch wirklich jeder zufrieden ist.
Mit der Zeit kamen immer mehr Befürchtungen und Gedanken, die ich beim zusammenleben von vielen Menschen bedenken musste, weshalb ich irgendwann das Überdenken aufgab und mich in meiner Fantasie auf die Tiere beschränkte. Dies erschien mir wesentlich unkomplizierter.
Inzwischen würde ich den Gedanken wieder aufgreifen. Allerdings wären es andere Menschen mit denen ich mich umgeben wollen würde. Nicht die Menschen von denen man, der gesellschaftlichen Norm nach, erwartet, dass man sie lieben und schätzen muss, Sondern mit Menschen die mir gut tun. Mein Wunsch dabei wäre nicht nur diese Menschen um mich zu haben, sondern viel mehr ihnen das zu geben, was sie derzeit nicht haben können, aber verdient haben.

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