Paris

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Die Sonne ist schon lange untergegangen, doch in allen Straßen und Gassen herrscht noch ein buntes Treiben. Überwältigend ist die all umgebende Vielfalt.

Ein sanfter Windzug trägt die Düfte der Stadt über den Platz.

Den Duft, von getrockneten Früchte, von eingelegtem Gemüse, von aromatischen Öle und der herzhaft bis lieblichen Weinsorten, den Duft des Benzingemisches, welches die Feuerschlucker nutzen. Den Duft der Zuckerwatte, Baguettes und anderen Leckereien.

Alles scheint als wäre es genau aufeinander abgestimmt.

Dazu spielt die Stadt ihre ganz eigene Symphonie, kombiniert aus den klangvollen Stimmen der Akustiksängern, der Hintergrundbegleitung der Akrobatikkünstler, dem Applaudieren und Fotografieren der Touristen und dem Getuschel und Gemurmel der Massen. Alles harmoniert auf eine beinahe surreale perfekte Art und Weise.

Zeitverloren könnte man sicher Stunden damit verbringen, herum zu schlendern alles zu genießen und sich im abendlichem, goldenen Schein der Stadt elegant, wie Paris selbst, zu fühlen.

Doch wir ziehen weiter.

Weiter zu dem stählenden Riese den wir heute Nachmittag schon aus der Ferne betrachten durften.

Der Eiffelturm wurde so wunderschön beleuchtet, dass sich das morgendliche, triste Graubraun in ein warmes, majestätisches Gold verwandelte. Er war nun ein ganz anderer und zog mit seinen wunderschönen Anblick alle in seinen Bann.

Plötzlich erlosch die Beleuchtung und damit auch die Anmut des Turmes. Für einen Augenblick war er so dunkel, dass er beinahe eins mit dem Nachthimmel wurde

Doch dann begannen unzählige kleine Lichter aufzuleuchten, sie funkelten wie kleine Sterne am Himmel. Hastig eilten die kleinen Lichtsterne den Eiffelturm hinauf und hinab und verwandelten sich so in einen bezaubernden Sternschnuppenschauer.

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